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Mitte: zwei Versionen der 5-Strahl-Vision des Franz von Assisi (// 5 Wunden Jesu) - kunstgeschichtlich erst später herausgebildet
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ECKDATEN ZUR STIGMATISATION Anzahl der Stigmatisierten:
Stigmatisation im eigentlichen Sinn (sichtbare Wundmale): weniger als 100 Fälle SCHLEYER, 1948: 66 Fälle Kanonisiert: insgesamt 13 Stigmatisierte
(zuletzt P. Pio), weitere Heiligsprechungen eingeleitet;
Die Zahlenangaben weisen eine große Schwankung zwischen den einzelnen Autoren auf. Primär ist dabei die Frage, wer von den Genannten war äußerlich sichtbar, also im strenge Sinne, stigmatisiert, wer war vielleicht nur "innerlich stigmatisiert" (subjektive Schmerzempfindung an den betreffenden Stellen ohne äußere Sichtbarkeit) bzw. stand bloss im Rufe, es gewesen zu sein, wem hat man das zugeschrieben, ohne dass es historisch erhärtet ist ...Frühe Fälle von Stigmatisation:
Prä-franziskanische Stigmatisierte: Ozanne von VOUZY (vor 920)Hl. Franziskus von ASSISI (1181/82 - 1226, Stigmatisation 1224) Elisabeth von ERKENRODE (um 1250)
Stigmata (Hand-, Fuß-, Seitenwunde, Stirn, tlw. auch Schulter, Knie, Geißelwunden):
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Links - pro und contra:
Franz von Assisi S. Gemma Galgani - la gemma di Dio
Pater Pio Therese
Neumann - Konnersreuth
als Testfall
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Blutweinen - unbiblisch |
Handstigmen - von den Halbhandschuhen verdeckt |
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Versuch einer Erklärung |
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Wissenschaftliche Interpretation: "Psychische Energie" wird - statt z.
B. in Sexualität - in die Krankheit und Heiligkeit investiert ...
Insbesondere die Handstigmata (jeweils in der Mitte des Handrückens bzw. Handtellers) befinden sich an Stellen, die aus anatomischer Sicht "unrichtig" sind, da eine Annagelung an diesen Stellen nicht imstande wäre, das Körpergewicht zu tragen. Hingegen kann eine Beziehung zwischen der Ausbildung der Stigmata einer(-es) bestimmten Stigmatisierten und den Stellen der Nagelung an jenem Kruzifix, das er/sie für seine/ihre Andachtsübungen verwendet, nachgewiesen werden. Das allein ist ein schlagendes Indiz für die psychogene Verursachung der Stigmatisation.Der Vorgang der Ideoplastie (eine bewußte oder auch unbewußte Idee erringt einen formgebenden Einfluss auf Teile des Organismus), der bei den Stigmatisierten zur Herausbildung und Aufrechterhaltung der Wundmale führt, wird auch in anderen Situationen wirksam, z.B. bei den bekannten "hypnotischen Brandblasen", der eingebildeten Schwangerschaft oder anderen psychogen bedingten organischen Veränderungen. *) Dieser
Gebrauch des Wortes "Stigma" geht auf den kanadisch-amerikanischen Soziologen
Erving GOFFMAN (1922-1982) und sein 1963 erschienenes Buch "Stigma: Notes
on the Management of Spoiled Identity" (Prentice-Hall) zurück. nach
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Materialzusammenstellung zu den Fakten und zur wissenschaftlichen Interpretation von Peter MULACZ, Ergänzungen zu den biblischen bzw. religiösen Aspekten sowie HTML-Umsetzung von Margarete GRILLMAYR - Zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2003 Tip!
Letzte Änderung:
18. Nov. 2007 |
Impressum |
Parapsychologie |
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